unendlichkeit halt' in der hand

Freitag, 29. Juni 2018, 20:15 - Schlosskirche Münchenwiler            
Samstag, 30. Juni 2018, 18:30 - Französische Kirche Bern  
   
Jubiläumskonzert 20 Jahre Belcanto  
   

Mystische Klänge aus dem Norden
Die europäische Musikgeschichte ist in den gängigen Schilderungen vormals eine zentraleuropäische. Neben den musikalischen „Grossmächten“ – Italien, Frankreich, Deutschland und Österreich-Ungarn – konnte im ausgehenden 19. Jahrhundert vor allem Russland eine wirkungsmächtige Nationalstilistik ausbilden.
Den Skandinaviern wurde zumindest ein gewisses naturmystisches Kolorit zugestanden während England in der Darstellung mancher Zeitgenossen als „das Land ohne Musik“ gebrandmarkt wurde, das seit dem Tod des „Orpheus Britannicus“ Henry Purcell 1695 nichts mehr zur Musikgeschichte beigetragen hatte.
Die anhaltende Popularität von Komponisten wie Edward Elgar, Gustav Holst oder Benjamin Britten strafte diesen historischen Blödsinn zwar Lüge, dennoch entwickelte die britische Musik eine vom Festland unabhängige Stilistik, die sich im Besonderen in der reichhaltigen Chorliteratur äussert.
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Programmheft

 
   
 
William Byrd
(1538-1623)
  Kyrie
 
Edward Elgar
(1857-1934)
  How calmly the evening
 
John Taverner
(1944-2013)
  The Lamb
Mother of God, here I stand
 
William Byrd   Ave Maria
 
Jakki Mäntyjärvi
(*1963)
  Ave Maria
 
Javer Busto
(*1949)
  Praise the Lord
Pater noster
 
Charles Hubert Hastings Parry
(1848-1918)
  Songs of Farewell op. 6
  My soul, there is a country
  I know my soul hath power
  Never weather-beaten sail
  There is an old belief
  At the round's earth imagined corners
 
William Byrd   Agnus Dei
 
Sven-David Sandström
(*1942)
  To see a World
   
Vokalensemble Belcanto
Dirigent Jörg Ulrich Busch